Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit
Johann Gottfried Herder
Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit
Erster Teil
Vorrede
Erstes Buch
Zweites Buch
Drittes Buch
Viertes Buch
Fünftes Buch
Zweiter Teil
Sechstes Buch
Siebentes Buch
Achtes Buch
Neuntes Buch
Zehntes Buch
Dritter Teil
Elftes Buch
Zwölftes Buch
Dreizehntes Buch
Vierzehntes Buch
Funfzehntes Buch
Vierter Teil
Sechszehntes Buch
Siebzehntes Buch
Achtzehntes Buch
Neunzehntes Buch
Zwanzigstes Buch
Plan zum Schlußbande
Erster Teil
Erster Teil
– Quem te Deus esse
Jussit et humana qua parte locatus es in re
Disce –
Pers.
Lerne, wer du nach Gottes Willen sein sollst und an welchen Platz in der Menschheit du gestellt bist.
Persius, »Satiren«,
3. Satire, Vers 71–73
Vorrede
Erstes Buch
1. Unsere Erde ist ein Stern unter Sternen
2. Unsre Erde ist einer der mittleren Planeten
3. Unsre Erde ist vielerlei Revolutionen durchgegangen
4. Unsre Erde ist eine Kugel
5. Unsre Erde ist mit einem Dunstkreise umhüllet
6. Der Planet, den wir bewohnen, ist ein Erdgebürge
7. Durch die Strecken der Gebürge
Zweites Buch
1. Unser Erdball ist eine große Werkstätte
2. Das Pflanzenreich unserer Erde
3. Das Reich der Tiere
4. Der Mensch ist ein Mittelgeschöpf
Drittes Buch
1. Vergleichung des Baues der Pflanzen und Tiere
2. Vergleichung der mancherlei organischen Kräfte
3. Beispiele vom physiologischen Bau einiger Tiere
4. Von den Trieben der Tiere
5. Fortbildung der Geschöpfe zu einer Verbindung
6. Organischer Unterschied der Tiere und Menschen
Viertes Buch
1. Der Mensch ist zur Vernunftfähigkeit organisieret
2. Zurücksicht von der Organisation des menschlichen
3. Der Mensch ist zu feinern Sinnen
4. Der Mensch ist zu feinern Trieben
5. Der Mensch ist zur zartesten Gesundheit
6. Zur Humanität und Religion ist der Mensch gebildet
7. Der Mensch ist zur Hoffnung der Unsterblichkeit gebildet
Fünftes Buch
1. In der Schöpfung unsrer Erde herrscht eine Reihe
2. Keine Kraft der Natur ist ohne Organ
3. Aller Zusammenhang der Kräfte und Formen
4. Das Reich der Menschenorganisation ist ein System
5. Unsre Humanität ist nur Vorübung
6. Der jetzige Zustand der Menschen ist
Vorrede
Vorrede
Als ich vor zehn Jahren die kleine Schrift »Auch eine Philosophie der Geschichte zur Bildung der Menschheit« herausgab, sollte das »Auch« dieses Titels wohl nichts weniger als ein »Anch'io son pittore« sagen. Es sollte vielmehr, wie auch der Zusatz »Beitrag zu vielen Beiträgen des Jahrhunderts« und das untergesetzte Motto zeigte, eine Note der Bescheidenheit sein, daß der Verfasser diese Schrift für nichts minder als für eine vollständige Philosophie der Geschichte unsres Geschlechts gebe, sondern daß er neben so vielen gebahnten Wegen, die man immer und immer betrat, auch auf einen kleinen Flußsteg wiese, den man zur Seite liegenließ und der doch auch vielleicht eines Ideenganges wert wäre. Die hie und da im Buch zitierten Schriften zeigen gnugsam, welches die betretnen und ausgetretnen Wege waren, von denen der Verfasser ablenken wollte; und so sollte sein Versuch nichts als ein fliegendes Blatt, ein Beitrag zu Beiträgen sein, welches auch seine Gestalt weiset.